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02/10/2017
Flexibel Wachstum managen, effizient Herausforderungen bewältigen!
Modulare IT-Infrastruktur – ein 47 Milliarden Dollar Markt!

Dass der Markt für Rechenzentren angesichts explodierender Datenmengen wächst, ist nichts Neues. Erstmals werden 2017 in Deutschland zum Beispiel mehr als 1 Mrd. Euro in die Infrastruktur von Rechenzentren investiert, so eine aktuelle Studie des Borderstep Instituts. Diese Studie zeigt ebenfalls auf, dass die überwältigende Mehrheit der Befragten ein Wachstum an Servern und Energiebedarf erwartet und mehr als die Hälfte der Befragten von Erweiterungsinvestitionen ausgeht. Größtes Marktsegment für das Wachstum von Rechenzentren sind in Zukunft dabei aber laut einer Studie von IDC nicht die viel zitierten Cloud Anbieter, sondern Enterprise Rechenzentren.

Und diese Enterprise Rechenzentren sind verteilt auf verschiedene Standorte und Bereitstellungsmodelle. Während ein Teil der Unternehmenssysteme entweder direkt in die Cloud wandern oder im Rahmen von Outsourcingmodellen in Colocation-Umgebungen ziehen, bleibt langfristig etwa die Hälfte der Unternehmens-IT vor Ort. Sei es aus Sicherheits-, Datenschutz- oder Latenzgründen ebenso wie aus dem Nutzungszweck heraus, wie zum Beispiel der Steuerung von Fabriken oder dem Verarbeiten von Datenmengen, deren Transfer über weitere Strecken keinen Sinn macht.

Wie aber kann ein Unternehmen auf die Anforderungen reagieren, auch diese verteilten, kleineren Instanzen energieeffizient, schnell und skalierbar zu betreiben? Modulare Rechenzentren bieten hier einen klaren Vorteil: Auf der Basis vorgefertigter Standardbauteile bieten diese schnellere Lieferfähigkeit (wenige Monate von der Bestellung bis zur Inbetriebnahme) bei gleichzeitig reduzierten Bereitstellungskosten (die Herstellung dieser Umgebung ist deutlich kostengünstiger als bei herkömmlichen Bauarten für Rechenzentren). So hat IBM bereits 2014 berechnet, dass die Gesamtkosten einer modularen Lösung gerechnet auf deren Nutzungsdauer bis zu 40 bis 50% niedriger liegen können.

Von 13 auf 47 Mrd. USD Marktvolumen in 5 Jahren (2017-2022), CAGR 28.9 %

Das sind die Ergebnisse einer internationalen Studie von marketsandmarkets.com. Weltweit ist der Markt für modulare Lösungen einer der schnellst wachsenden und für den Bereich der Enterprise Rechenzentren der bedeutendste. Anbieter modularer Lösungen helfen speziell kleineren und mittleren Unternehmen deren Anforderungen an IT-Infrastrukturen effizient zu bewältigen. Dabei spielt neben den vorgenannten Vorteilen in Bezug auf Flexibilität, Geschwindigkeit und Kosten auch das Thema Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Speziell auf den individuellen Bedarf des Kunden abgestimmte Infrastrukturlösungen liegen im Energiebedarf unter dem eines Rechenzentrums, das vielen verschiedenen Anforderungen gerecht werden muss. Zudem ist die spezifische Auslastung höher, was wiederum der Energiebilanz zugutekommt.

Frank Zachmann, Vorstand der innovIT360 AG, kennt die Herausforderungen von Enterprise Rechenzentren und verfügt über umfassende Erfahrungen aus beiden Bereichen – Colocation und Cloud einerseits sowie On-Premise Rechenzentren andererseits. So kann er Unternehmen bei der Analyse der IT-Infrastruktur und der Wahl der richtigen Lösung beraten und maßgeschneiderte Lösungen anbieten. „In einer Welt der immer weiter wachsenden Anforderungen an Effizienz und Flexibilität bieten modulare Lösungen für Enterprise Rechenzentren einen großartigen Ansatz, dies beweist das unglaubliche Marktwachstum. Die Herausforderung ist es, dabei den Überblick über die beste Integration aller Bereitstellungmodelle zu behalten. Wir freuen uns, unsere Kunden auf dem Weg zu begleiten, damit diese ihr Wachstum flexibel managen und ihre Herausforderungen effizient managen können.“
05/09/2017
Einheitliches Bereitstellungsmodell für IT Infrastrukturen löst komplexe Anforderungen: „Co-Premise Computing“ für mein Rechenzentrum
Evolution der IT-Infrastruktur dringend benötigt!

Das Dilemma: Rasantes Wachstum an Datenverarbeitung durch Digitalisierung

Die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen fördert die Komplexität der Anforderungen an die IT in zunehmendem Maße. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren macht eine langfristige Planbarkeit von Ressourcen in der IT immer schwieriger. Und: keiner weiß heute genau, wo die Reise hingeht – ist Cloud bald wieder out?

Die Herausforderung an das Management von IT Infrastrukturen ist das Auflösen von schein unlösbaren Gegensätzen: Langfristige Budgets und Planungszyklen versus ultraschnelle IT Bereitstellungszyklen sind ebenso ein Zielkonflikt die wie Tatsache, dass Infrastrukturen immer nur als notwendiger Commodity Dienst zur Bereitstellung der Computeressourcen gesehen werden.

Daraus ergibt sich, dass je flexibler, kostengünstiger und schneller Infrastrukturen erstellt und gemanaged werden können, umso besser können diese auf unterschiedliche Anforderungen skalieren. Somit ist eine Fokussierung der Ressourcen auf die wertschöpfungsrelevanten Applikationen notwendig. Daher entsteht der Bedarf, standardisierte Dienste und Basistechnologien nicht mit eigenen Ressourcen zu betreuen.

Typischerweise entscheiden sich IT Verantwortliche dann entweder für ein Outsourcing des Rechenzentrums in die Cloud oder einen Betreiber von Colocation-Rechenzentren. In beiden Fällen bedeutet dies aber, dass das Rechenzentrum nicht mehr vor Ort im Zugriff des Unternehmens ist. Dadurch ergeben sich aber Konsequenzen in Bezug auf die Souveränität und Sicherheit der Daten ebenso wie eine Abhängigkeit gegenüber Dritten, die mit Kosten und Risiko verbunden ist.

Die Idee: Infrastructure follows compute power

Intelligente Infrastrukturen lösen diese wieder auf, in dem neben den bekannten Themen Colocation und Cloud die dritte tragende Säule zur Stabilität der IT Umgebung beiträgt: das Rechenzentrum vor Ort. Die Infrastruktur wird dort zur Verfügung gestellt, wo die Rechnerkapazität benötigt wird.

Mit dem Modell des Co-Premise Computing der innovIT360 AG vereinbaren Kunden die Sicherheit, Verfügungsmöglichkeit und Ressourceneffizienz einer Lösung vor Ort mit den Vorteilen einer Cloud Infrastruktur. In einem nutzungsbasierten Abrechnungsmodell finden Kunden die Möglichkeit, Ihren jeweiligen Bedarf an Computeressourcen flexibel zu bedienen, ohne auf den Luxus einer jeweils komplett eigenen Infrastruktur verzichten zu müssen.

Das ist die Grundidee des neuen Modells: Bedarfsgerechte, innovative Rechenzentrumslösungen vor Ort beim Kunden werden im Rahmen eines „Pay as you use“-Modells zur Verfügung gestellt. Die nicht selbst vom Kunden benötigten Rechenzentrumskapazitäten werden durch eine gemanagte Cloudumgebung genutzt, die mit Vorrang dem lokalen Unternehmen in Echtzeit als Wachstumsressource zur Verfügung steht.

Die Vorteile: Maximale Flexibilität und Sicherheit bei verringerten Kosten

Ökonomisch und ökologisch werden die Nachteile einzelner Bereitstellungsmodelle in der Kombination aller drei Felder zu einem Vorteil aufgehoben: maximale Auslastung und Effizienz der Ressourcen im Betrieb gehen einher mit vollständiger Flexibilität für den Kunden in der Nutzung seiner Rechenzentrumsumgebung.

„Während im typischen Szenario der Anbieter eines Produkts versucht, mit den vorhandenen Mitteln die Bedürfnisse des Kunden bestmöglich zu erfüllen, dreht das Modell des Co-Premise-Computing schon im Ansatz das Denken um: Welche Lösung bietet die beste Bedarfsdeckung und nutzt dabei am besten alle bestehenden Ressourcen? Dies ist aus meiner Sicht die optimale Ressourcen-/Nutzen-Kombination und stellt eine wesentliche Innovation im Gegensatz zu herkömmlichen Bereitstellungsmodellen an IT-Infrastruktur-Kapazitäten dar.“ so Frank Zachmann, Vorstand der innovIT360 AG. „Kunden und Interessenten nehmen diese Idee als Möglichkeit wahr, endlich dem Teufelskreis der Entscheidung zwischen Outsourcing und Abhängigkeit zu entkommen und eine wirtschaftlich attraktive Lösung unter eigener Regie entwickeln und realisieren zu können - Ein Triple-Win-Szenario der alle.“